Sonntag, 05.02.2012 03:06 Uhr
Artikel lesen
06.09.2010 | 10:51 h
[ 0 Kommentare bisher ]
Redaktion:

me

Fitness, TopNews 1

Mentale Power - Teil 3

Übertrage Daten...
Zum Abstimmen bitte die Anzahl der Sterne auswählen.
Heute – ja heute – ist der perfekte Tag, um mit diesem Artikel zu beginnen. Meine persönlichen Erfahrungen wann, wie und warum ich als Profi-Ironman-Athletin mentale Techniken einsetze, aufzuschreiben.

Fotos: Thomas Tajsich

Warum ist genau heute der perfekte Tag? Weil ich soeben von einer 200 Kilometer langen Trainingsrunde auf dem Rad zurückkomme. Heute waren es besondere 200 Kilometer mit extrem starkem Wind und heftigen, lang andauernden Regenschauern. Sieben Stunden und 20 Minuten hatte ich Zeit darüber nachzudenken, warum ich das alles mache und was mich antreibt.

Motivation

Die Schlüsselperson in meiner Karriere ist mein Mann Tom. Er ist mein Hauptmotivator und der Impulsgeber, um nach der Schwangerschaft 2008 schnell wieder mit Triathlon anzufangen und schlussendlich das Ganze dann auch professionell zu betreiben. Das Wissen, dass jemand aus Freude an meiner Verwirklichung alles gibt, um den Weg zu ebnen, allen Freiraum für mein Training ermöglicht und an mich glaubt, gibt mir unheimlich viel Kraft.

Kurz vor den Weltmeisterschaften auf Hawaii letzten September sagte ich abends zu meinem Mann: „Warum mache ich das eigentlich alles? Ist es das wirklich wert?“ Da schaute er mich an und sagte: „Ja, wegen deines Traums, das ist doch dein Leben, das bist du! Du sollst nicht später sagen: Hätte ich doch nur … Jetzt hast du die Chance, also nutze sie. Jetzt oder nie!“

Das ist Motivation pur. Aber es gibt noch viele andere Gründe. Klar, ein Stück Ehrgeiz ist dabei. Wenn man merkt, dass man gut ist und mit der Spitze mithalten kann, dann möchte man wissen, was in einem steckt. Grenzen ausloten. Manchmal habe ich auch das Gefühl, einfach zu viel Energie zu haben. Still sitzen ist fast eine Strafe und da kommt der Sport ganz recht. Der Antrieb stimmt also immer.

Selbstvertrauen

Der Weg zum gesunden Selbstbewusstsein war für mich dagegen ein längerer. Ich habe mich nie für Weltklasse gehalten. Blickte zu „den anderen“ hoch und dachte immer: „Puh, gegen die hab ich nie eine Chance.“ Das Selbstvertrauen hängt meiner Meinung nach stark mit Erfolgen zusammen.

Quelle: (active woman Juli/August 2010; Text: Sonja Tajsich)
[ 0 Kommentare bisher ]
Diesen Artikel bookmarken:Mister WongYiggItLinkaARENAgoogle.comFolkdoneviewWikio
Nützliches weitere Artikel
Aktiv - Sportausrüstung

Die schärfsten Kurven unter den Sportbrillen

(26.01.12)

Transitions Optical präsentiert gecurvte, selbsttönende Korrektions-Brillengläser für Sportler: Die richtige Ausrüstung ist beim

...mehr
Aktiv - Sportausrüstung

Die schönen Serpentinen der Frau

(25.01.12)

Aerodynamisch und rasant, dabei hochfunktionell und auch noch schön: Das Cycle Sub Outfit von 2XU lässt Radlerinnenherzen höher schlagen.

...mehr
Aktiv - Sportausrüstung

Skiausrüstung mieten oder kaufen?

(09.01.12)

Skifahren macht Spaß - geht aber auch ganz schön ans Geld. Einer der Kostenfaktoren sind die Ausgaben für die Skiausrüstung. Intersport informiert

...mehr
Aktiv - Sportausrüstung

Runter von der Straße, rein ins Gelände: Trailrunning

(12.12.11)

Trailrunning ist Laufabenteuer pur und bietet neben den Vorteilen des klassischen Joggings intensives Training für Balance, Koordination,

...mehr
Aktiv - Sportausrüstung

Matrix Linie von Spyder

(12.12.11)

Hingucker sind die Ski-Outfits und Accessoires von der amerikanischen Skibekleidungsmarke schon lange. Die junge Freeride-Linie„Matrix“ setzt in

...mehr
Aktiv - Sportausrüstung, TopNews 1

Kommt ein Hase auf zwei Rädern - das Hase Trets ausprobiert

(12.12.11)

Sie lieben es mit dem Rad unterwegs zu sein, haben aber kleine Kinder, die zu groß für einen Anhänger sind und zu klein, um weite Touren selber zu

...mehr
Artikel kommentieren
0 Kommentare bisher
Zu diesem Artikel sind noch keine Kommentare vorhanden.
Aktuelle Ausgabe