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24.08.2010 | 15:10 h
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Caroline Opp

Fitness, TopNews 1

Windsurfen lernen in Ägypten: Von (Wasch-)Brettern, Segeln und jeder Menge Wind

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Den Wind in den Segeln spüren, die Kraft des Wassers unter dem Brett, raus in die Freiheit des Meeres surfen – davon träumen viele. Doch wie drehe ich wieder um? Wie kann ich mich auf dem wackeligen Brett halten? Und wie kriege ich das schwere Segel wieder aus den wogenden Wellen? Caroline Opp und ihre ersten Windsurfmeter ...

Copyright: www.i-c-u.net / P. Schwingel
Schritt 1: Balance auf dem Wasser

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Schritt 2: Segel aufholen („Schotstart“) - zu Land

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Schritt 2: Segel aufholen („Schotstart“) - zu Wasser

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Claudias erste Fahrt

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Schritt 3: Die Grundposition

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Schritt 4: Wende im Trockenen

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Schritt 4: Wende im Wasser, vorgeführt von Surflehrer Filip

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Materialhandling, vorgeführt von Surflehrer Filip

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Position korrigieren je nach Windrichtung

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Auch eine schöne Übung

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Schritt 6: Segeln gegen den Wind – „Höhe laufen“

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Schritt 5: Segeln mit dem Wind – „abfallen“

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Schritt 7: Beachstart

Gar nicht so einfach, wenn man dabei das Segel aufrecht halten soll und auf einem wackeligen Board steht. Darum verbringen wir auch den Großteil der Stunde des nächsten Tages damit, Grundposition beim Surfen mit und gegen den Wind zu üben.
 
Und so langsam haben wir den Dreh raus.

Sowohl Claudia als auch ich fahren von einem Ende der Flachwasserzunge zum anderen, machen dort eine Wende und kommen wieder zurück. Ab und zu machen uns natürlich noch ein paar tückische Böen oder hinterhältige Wellen einen Strich durch die Rechnung, aber wir haben langsam das Gefühl für den richtigen Druck im Segel bekommen und die Fahrten werden länger. Und das Beste daran: es macht einen Riesenspaß!
 


Der letzte Tag. Heute will sich der Wind nochmal anständig von uns verabschieden und bläst besonders kräftig. Filip erkennt, dass wir bereits alle Hände voll damit zu tun haben, auf dem Board zu bleiben. Und trotzdem gibt es da noch etwas zu lernen: den Wasserstart. Wer ihn beherrscht, darf sich zu den Fortgeschrittenen zählen – das sagt zumindest Wikipedia.
 


Und leicht ist er fürwahr nicht: mit dem Segel in neutraler Position zum Wind bringt man sein Board in Stellung und positioniert den Hinterfuß darauf. Und dann benötigt man eine Kombination aus Gottvertrauen und Körperspannung: man bringt das Segel etwas mehr in den Wind, stößt sich mit dem Standbein leicht vom Boden ab und lässt sich dabei vom Wind aus dem Wasser ziehen. Nach mehreren verzweifelten Versuchen habe ich das Prinzip verstanden – dann bilden Wind, Material und ich eine Einheit, ich werde aus dem Wasser getragen. Ein Wahnsinnsgefühl!



Da man ja bekanntlich aufhören soll, wenn es am schönsten ist, endet unsere letzte Windsurfstunde mit diesem Erlebnis. Gottseidank hat der Fotograf noch ein paar Beweisfotos geschossen, die ich mir am Münchner Schreibtisch jederzeit ansehen kann, und eins ist ganz klar: ich muss wieder aufs Brett steigen, und zwar bald!



„Schritt für Schritt“-Guide für Anfänger:
 


Schritt 1: Balance auf dem Wasser 

Stehen: Stell Dich aufrecht aufs Brett und bekomme ein Gefühl fürs Wasser.

Quelle: (World of Windsurfing e.V.)
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