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03.08.2010 | 12:54 h
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Bekleidung, TopNews 1

Softe Alleskönner: Wir haben für Sie sieben Softshell-Jacken genauer unter die Lupe genommen

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Sie halten nicht den ganzen Regen ab, sind in vielen Fällen nicht hundertprozentig winddicht und auch nicht die wärmsten Teile auf dem Markt. Trotzdem werden Softshell-Jacken immer beliebter.

Foto: Gonso

Softshells sind auf dem Siegeszug.  Sie zählen mittlerweile zu den Topsellern im Sportfachhandel. Früher zunächst als Taucherjacken belächelt, sind sie inzwischen absolute Trendsetter. Doch warum ist das so?

Erstens: Universalität. Zwar können Soft­shell-Jacken nichts richtig perfekt, doch von allem etwas. Die glatte Außenhaut lässt kleinere Regenschauer locker abperlen und den Wind zumindest größtenteils draußen. Die aufgeraute, teils fleeceartige Innenseite sorgt für hohen Tragekomfort und angenehme Wärme. Wenn es dann doch richtig ungemütlich werden sollte, genügt im Endeffekt eine dünne Regenjacke, und das Outfit ist komplett. Als Darunter reicht in den meisten Fällen ein Funktionsunterhemd. Zweitens: der Schnitt. Durch das „feste“  Material liegen die Jacken sehr gut und nah am Körper. Womit wir auch schon bei drittens, dem Style, sind. Das mehr oder weniger glänzende Material sieht körpernah geschnitten meist richtig klasse aus. Man kann die Teile auch locker mal zum Einkaufsbummel tragen.

Bleibt eigentlich nur noch die Frage nach dem Preis, der auf den ersten Blick oft recht hoch erscheint. Doch sei hier angemerkt: Wer beim Kauf der Jacke auf Alltagstauglichkeit achtet, kann die Jacke multifunktional einsetzen. Softshells sind für ungemütliches Wetter vor allem in der Übergangszeit geeignet, wobei gesagt werden muss, dass die Hersteller unterschiedliche Ansätze bei der Materialdicke verfolgen.

Beim Testen zeigten kurze, kräftige Regenschauer kaum Wirkung. Das liegt nicht zuletzt daran, dass vielerorts Klimafasern in die Vorderseite mit eingewoben werden. Diese Fasern weisen im Schnitt eine 2 000er-Wassersäule auf, was in etwa einer Windjacke entspricht. Allerdings heizten sich die Jacken je nach Materialstärke  relativ schnell auf. Die optionalen Lüftungsöffnungen einiger Hersteller schaffen Abhilfe. Beim Schnitt sind einige Unterschiede festzustellen. Sportlich geschnitten sind sie alle, doch wenn die Damengröße S nicht größer als XS ist oder wenn die Ärmel gefühlte 10 Zentimeter zu lang sind, dann wird es problematisch. Vergleich und Anprobe lohnen, denn auch eventuell drückende Nähte spürt man schon nach kurzer Probezeit.

Unser Fazit:


Softshell-Jacken sind robuster und stylisher als reine Fleecejacken und zugleich oft weniger stickig sowie wärmer als komplette Regenjacken. Auch wenn man ihnen nicht zu viel Kälte oder Luftfeuchtigkeit zumuten sollte sind sie für einen breiten Einsatzbereich prädestiniert. Leider sind die Preise nach wie vor teils verhältnismäßig hoch. Da sich die Modelle aber  anscheinend trotzdem wie geschnitten Brot verkaufen, besteht von Herstellerseite keine Notwendigkeit, an dieser Stellschraube zu drehen.

 

 

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(Quelle: active woman März/April 2010; Text: G. Proske)
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