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Damit Weihnachten nicht auf den Magen schlägt
Manch ein überforderter Magen quittiert das Zuviel an fetten, süßen oder scharfen
Speisen mit einer Überproduktion von Säure. Die Folgen: Sodbrennen, saures Aufstoßen und Oberbauchschmerzen. Aber auch Beschwerden wie Übelkeit, Magenkrämpfe und Völlegefühl sind an den Feiertagen weit verbreitet.
Gegen Magenprobleme infolge zu üppiger weihnachtlicher Schlemmereien helfen oft schon einfache „Erste Hilfe-Maßnahmen“ wie ein ausgiebiger Spaziergang an der frischen Luft und eine Tasse Kräutertee. Bewährte Verdauungshelfer sind beispielsweise Kümmel-, Fenchel-, Schafgarben-, Wermut- und Pfefferminztee. Sie wirken viel besser als ein Kräuterschnaps nach dem Essen, denn sie belasten den Körper nicht noch zusätzlich durch Alkohol. Bewährt haben sich auch rein pflanzliche Arzneimittel, die unterschiedliche „Magenkräuter“ miteinander kombinieren. Hierin entfalten bittere Schleifenblume, Angelikawurzel, Kümmel- und Mariendistelfrüchte ihre Wirkung.
Besonders sauer reagieren empfindliche Mägen auf ein sehr spätes und fettreiches Abendessen. Zwischen Abendessen und Zubettgehen sollten daher eigentlich etwa drei Stunden Zeit liegen. Doch wer kann oder mag sich zu Weihnachten an solche zeitliche Vorgaben halten? Auch Stress, beispielsweise durch aufwändige Vorbereitungen, kann zu saurem Aufstoßen führen. Daher ist es ratsam, für solche Fälle etwas parat zu haben. In der Apotheke gibt es eine Reihe rezeptfreier Medikamente: Dazu gehören Antazida, welche überschüssige Magensäure neutralisieren. Aufgrund des schnellen Wirkeintritts und der guten Verträglichkeit
sind sie bei akuten Beschwerden – beispielsweise nach dem Genuss der fetten Weihnachtsgans – sinnvolle Helfer.
Hält das Sodbrennen jedoch über einen längeren Zeitraum an oder kommt es immer wieder vor, ist ein Arztbesuch unerlässlich.
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