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20.06.2011 | 00:00 h
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TopNews 1, Frau im Job

Partnerbörse Arbeitsplatz: Liebe zwischen Teeküche und Kopierer

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Gleiche Arbeitszeiten, gegenseitiges Verständnis für den Job, viele gemeinsame Stunden – es gibt etliche Gründe, seinen Traummann am Arbeitsplatz zu suchen. Es gibt aber auch einige, die dagegen sprechen: neugierige Kollegen oder Endlosdiskussionen nach Feierabend beispielsweise – und was tun, wenn das Liebesglück von einem Tag auf den anderen zerbricht?

Foto: Foto: Fotolia.com – vgstudio

Gegen die Liebe ist einfach kein Kraut gewachsen. Und es gibt auch keinen Notfallplan. Sie kommt, wann sie will, und ist, wenn man sich nicht ständig um sie bemüht, genauso schnell wieder vom Erdboden verschwunden, wie sie aufgetaucht ist. Manches Mal warten wir ewig auf sie, bestenfalls steht sie aber dann vor der Tür, wenn wir sie am wenigsten im Visier haben. Die Liebe kennt eben weder feste Uhrzeiten noch bestimmte Orte. Sie ist immer und überall: im Fitnessstudio, im Urlaub, an der Uni, im Café, in der Bahn, im Freundeskreis, am Schnellimbiss, an der Bushaltestelle, im Wartezimmer, am Badeweiher. Selbst am Arbeitsplatz sind wir vor Amors harten Geschützen nicht sicher – wie die folgenden Zahlen beweisen.

Gelegenheit macht Liebe

Tatsächlich haben sich diversen Studien zufolge mehr als die Hälfte aller Befragten schon einmal in einen Arbeitskollegen verliebt, mit einem Kollegen geflirtet haben sogar 82 % und in einer festen Beziehung mit einem Mitarbeiter sind bzw. waren 37 %. Sogar jede dritte Ehe in Deutschland soll sich im Büro anbahnen.

Warum auch nicht? Gelegenheit macht Liebe. Schließlich verbringen wir bis zu acht Stunden am Tag im Büro, sehen die Kollegen sogar mehr als die eigenen Freunde oder unsere Familie – die Chancen stehen also nicht schlecht, zwischen Drucker und Kopierer den Mann fürs Leben zu finden. Und warum sollen wir mühselig nach Feierabend noch auf die „Pirsch“ gehen, wenn wir tagtäglich mit Menschen zusammentreffen, die ähnliche Interessen und den gleichen Bildungsstand haben? So fällt das erste nähere Kennenlernen wesentlich leichter, man kommt beim gemeinsamen Ausflug in die Kantine locker ins Gespräch und lernt seinen vermeintlichen Traummann im Alltag kennen und nicht im schönen Scheinwerferlicht der Diskothek.

Eine kurze Begegnung am Flur, ein flüchtiger Augenkontakt beim Meeting, ein prickelnder Flirt am Getränkeautomaten – schnell kann daraus die große Liebe werden.

Quelle: (active woman Mai/Juni 2011; Text: Victoria Auburger)
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