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13.08.2010 | 11:26 h
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Frau im Job, TopNews 1

Kind? Nein danke! Oder vielleicht später?

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Immer mehr Frauen entscheiden sich erst ab Mitte 30 schwanger zu werden. Doch was sind die Gründe für das späte Mutterglück? Und gibt es eigentlich den richtigen Zeitpunkt für Nachwuchs? Wir haben bei der Buchautorin und Psychologin Angela Voß, die sich in ihrem Buch „Ein Baby – jetzt, später oder nie?“ intensiv mit dem Thema Kinderwunsch beschäftigt, einmal nachgehakt.

Foto: fotolia.com/Monkey Business

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Stattdessen machten sich Ängste und Selbstzweifel breit. Evi wurde einfach nicht schwanger – und ist es bis heute nicht. Hatte Sie den richtigen Zeitpunkt etwa verpasst?

Der richtige Zeitpunkt


Grundsätzlich hängt es immer von einem selbst und der persönlichen Lebenssituation ab, wann eine Schwangerschaft sinnvoll ist. Beginnt mit 20 bereits die Familienplanung, ist das Geld meist knapp. Es fehlt den jungen Müttern das richtige Gespür und die eigene Reife, ein Kind großzuziehen. Die Ausbildung wird erst mal auf Eis gelegt. Aber das frühe Muttersein kann auch Vorteile haben: Alles läuft viel lockerer, ungezwungener ab. Man verspürt noch den jugendlichen Leichtsinn, schlägt sich flexibler und unkomplizierter durchs Leben. Und man ist immer noch jung genug, um wieder in den Beruf einzusteigen. Selbst in späteren Jahren, wenn man dem Kind bereits eine gesicherte Zukunft bieten könnte, fällt einem die Entscheidung für ein Baby nicht immer leicht. Erst recht nicht, wenn beide Partner ihre beruflichen Ziele sehr ehrgeizig verfolgen. Denn ist der Grundstein für die Karriere erst mal gelegt, tun sich viele schwer, die erreichte Position in der Arbeitswelt wieder aufzugeben. Und wie reagiert wohl das Unternehmen auf die Schwangerschaft? Kann ich nach der Babypause ohne Weiteres wieder ins Büro zurückkehren? Was also tun?

„Den richtigen Zeitpunkt zum Kinderkriegen gibt es nicht“, verrät uns Angela Voß, Psychologin und Autorin des Buches „Ein Baby – jetzt, später oder nie?“. „Aber wer mit 25 sein Studium beendet und mit 30 ein Baby bekommt, hat das richtige Zeitfenster erwischt, um die „Baustellen“ Beruf und Partnerschaft unter einen Hut zu bekommen. Außerdem sind dann überall im Freundeskreis schwellende Bäuche zu sehen, und Freundinnen können Netzwerke bilden. Wer sechs Jahre länger zögert, muss damit rechnen, dass er den Zeitpunkt verpasst. Denn schließlich stoßen die Frauen dann so allmählich an ihre biologischen Grenzen“.

Eigener Beruf, richtiger Partner – das Gesamtpaket muss stimmen


Früher wollte Evi wie gesagt keine Kinder, mit ihrem neuen Partner Robert hatte sich das grundlegend geändert.

Quelle: (active woman Juli/August 2010; Text: Victoria Auburger)
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