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20.08.2010 | 10:23 h
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TopNews 1, Interviews

Von der jungen Wilden zur Beachvolleyball-Weltspitze: Sara Goller im Interview

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Sara Goller arbeitet an den schönsten Stränden der Welt. Ein echter Traumjob? Die Kapitänin des erfolgreichsten deutschen Beachvolleyballteams Goller/Ludwig plaudert im Interview über Sonne, Sand und Siege.

Fotos: FIVB

Facts:


Geboren: 21. Mai 1984 in Starnberg
Wohnort: Hamburg
Beruf: Profi-Beachvolleyballerin
Erfolge: 2. Platz Brasilia Open im April 2010, 1. Platz DM 2006, 2007 und 2008, 1. Platz EM 2008 in Hamburg, 2007 und 2008 Beachvolleyballerin des Jahres  Lieblingsfarbe: Gelb 
Lieblingsmusik: Tracy Chapman, Jack Johnson 
Lieblingsbuch: Dienstags bei Morrie von Mitch Albom , Hörbücher 
Lieblingsessen: Knödel mit Soße  Lebensmotto: Wenn du was machst, mach es ordentlich, denn was du investierst, bekommst du zurück.


Seit sechs Jahren stehen Sie zusammen mit Laura Ludwig auf den Courts dieser Welt. Sind Sie Arbeitskolleginnen oder beste Freundinnen?

Weder noch, aber schon eher Freundinnen, denn wenn es mir keinen Spaß machen würde mit ihr, wären wir sicher auch nicht so erfolgreich. Wir sind sehr unterschiedlich, doch gerade diese Andersartigkeit komplettiert uns. Wir haben natürlich auch Auseinandersetzungen, aber im Grunde ziehen wir halt einfach am gleichen Strang.

Wie haben Sie sich gefunden?

Wir haben bei der Hallenvolleyball-DM A-Jugend in unterschiedlichen Teams gespielt. Meine Jugendtrainerin hat mich gefragt,  wen ich denn für unsere Leverkusener Mannschaft gut finden würde und da ist mir Laura aufgefallen. Gleichzeitig habe ich auch eine neue Beachpartnerin gesucht und dachte mir, dass das mit ihr gut klappen könnte.

Und wieso haben Sie beide komplett von der Halle in den Sand gewechselt?

Wir waren mit rund 1,80 m tatsächlich zu klein. Für mich war außerdem schon relativ früh klar, dass mir Beachvolleyball mehr Spaß macht, dass das mein Ding ist. Laura habe ich sozusagen infiziert. Ihr ist es ein wenig schwerer gefallen als mir, der Halle den Rücken zu kehren. In der Halle ist man als Profivolleyballer relativ sicher, man hat z. B. jeden Monat sein Einkommen. In den Sand zu wechseln, heißt irgendwie den Schritt vom Angestellten in die Selbstständigkeit machen.

Wie ist die Rollenverteilung im Team?

Offiziell bin ich Kapitän, aber Laura hat die Hosen an (lacht).

Quelle: (active woman Juli/August 2010; Monika Huber)
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