Während die Härchen beim Rasieren nur an der Hautoberfläche gekappt werden und sich daher binnen weniger Tage die Stoppeln zurückmelden, werden sie beim Epilieren und Wachsen an der Wurzel entfernt. Vorteil: Die Haare wachsen erst nach 1 bis 3 Wochen wieder nach, und zwar viel feiner und dünner. Nachteil: Hier heißt es Zähne zusammenbeißen, denn so ganz schmerzfrei ist die Prozedur nicht. Wer aber die Haut vor und nach dem Epilieren und Wachsen gut kühlt, lindert den Schmerz und verhindert Rötungen. „Mittlerweile gibt es Epilierer mit integriertem Kühlelement oder sogar mit einer Art Ventilator“, so Dr. med. Sabine Zenker. Auch eine leichte Massage und das Stutzen der Haare auf eine Länge von 2 bis 5 mm reduziere das Schmerzempfinden erheblich.
Auf die Haarentfernung mit Cremes sollten Frauen mit empfindlicher und erkrankter Haut lieber verzichten. Zwar lösen sie die Haare schon nach wenigen Minuten gründlich auf, dennoch kann der chemische Vorgang für die Haut sehr belastend sein. Doch auch hier gilt: Nach wenigen Tagen kündigt sich bereits der erste Nachwuchs an.
Puh, geschafft! 20 Minuten später ist er auch schon vorbei – mein kleiner Ausflug in die Welt des Epilierens. Die Waden sind leicht gerötet, dafür aber schön glatt. Dank Kühlhandschuh lässt der Schmerz allmählich wieder nach. Aber, es soll Hoffnung geben: Angeblich verringert sich das Schmerzempfinden bei der Epilation von Mal zu Mal, da die Haare unterschiedlich schnell nachwachsen. Auch die Haut soll sich mit der Zeit an die Behandlung gewöhnen. Na, da bin ich ja mal gespannt – Martin übrigens auch …
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