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08.07.2010 | 12:38 h
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Schuhe, TopNews 1

Welcher Schuh passt zu mir?

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Wie komme ich zu dem Schuh, der zu meinem Fuß und meinem Laufstil passt? Sind Frauenmodelle sinnvoll? Wie viel Dämpfung soll mein Schuh haben, und wie weiß ich, dass ich auch wirklich optimal beraten werde? Wir helfen Ihnen, den perfekten Schuh zu finden!

Foto: Svetlana Mitrovic

Manche Shops verkaufen ihre Schuhe in unterschiedlichen Weiten. Doch ein guter Verkäufer weiß, dass die Sohle immer gleich breit ist. Ein schmaler oder weiter Schuh unterscheidet sich lediglich durch das Obermaterial. Weichere Obermaterialien lassen den Schuh sich breiter anfühlen. Ein guter Schuhverkäufer kann gebrauchte Schuhe lesen. Bringen Sie also unbedingt Ihr altes Paar – soweit vorhanden – zum Neukauf mit. Ihr Berater sagt Ihnen anhand des alten Treters, ob Sie supinieren, überpronieren, Fersenläufer sind und gut über den großen Zeh abrollen.

Wann brauche ich neue Schuhe?

An dieser Stelle stellt sich natürlich die Frage, wann ich einen alten Schuh überhaupt austauschen muss. Wie lange dient ein Schuh? Joachim Schwarzer verrät uns: „Wettkampfschuhe sollten nach 800 bis 1 000 Kilometern, normale Trainingsschuhe nach 1 200 bis 1 500 Kilometern ausgetauscht werden.“ Aber nicht nur die Kilometer sind ausschlaggebend, auch die Zeit. Länger als eineinhalb bis zwei Jahre sollte kein Schuh benutzt werden, auch wenn man nur ein Mal pro Woche läuft, weil das Material durch Sonne oder Licht aushärtet. Auch sieht man am Sohlenabrieb, wann ein Schuh das Zeitliche segnet.
Kaufen Sie markenunhängig! Sollten Sie bereits ein Lieblingsmodell besitzen, so lassen Sie sich dennoch beraten. Denn manche Hersteller verändern den Bau ihrer Schuhe bei gleichem Namen. Ein kompetenter Berater weiß Bescheid und kann Ihnen ein ähnliches Modell empfehlen.

Einsatz statt Einlage

Wie verhält es sich mit Einlagen? Joachim Schwarzer meint: „Wenn sie nötig sind, Sie dadurch vorübergehend schmerzfrei sind und Ihre Lebensqualität gesteigert wird, dann sind sie gut. Aber wollen Sie ein Leben lang mit einer Stütze laufen?“ Am besten sei es, Einlagen nur zeitlich begrenzt zu benutzen und den Körper selbst dahin zu bringen, sich zu stützen – also besser körperlicher Einsatz als Einlage! Machen Sie Übungen zusätzlich zum Lauftraining, um den Fuß zu kräftigen und das Längs- und Quergewölbe wieder aufzurichten.

Quelle: (active woman Mai/Juni 2010; Text: Sonja Tajsich)
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