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Acht Grundregeln bei Histaminintoleranz
Was ist Histamin-Intoleranz?
Darunter versteht man die Unverträglichkeit von Histamin, welches mit der Nahrung aufgenommen wird. Ursache ist ein Mangel des Enzyms Diaminoxidase (DAO), das für den Abbau des Histamins verantwortlich ist.
Welche Probleme entstehen?
Die Symptome sind sehr unterschiedlich, was es für den Arzt schwer macht, das Problem zu erkennen. Manche Patienten leiden unter Übelkeit, Herzrasen, Kopfschmerzen oder Migräneanfällen, andere bekommen rote Flecken im Gesicht. In schlimmen Fällen ist sogar das Leben bedroht.
Wie kann Intoleranz festgestellt werden?
Ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt steht an erster Stelle. Letzte Gewissheit bringt aber oft erst eine so genannte Eliminationsdiät. Dabei wird der Patient auf eine histaminarme Kost gesetzt, die er rund vier Wochen einhalten muss. Die Symptome bessern sich rasch, sollte er tatsächlich an einer Histamin-Intoleranz leiden.
In welchen Lebensmitteln steckt viel Histamin?
Vorsicht geboten ist unter anderem bei reifem Hartkäse, geräuchertem Fleisch, Sauerkraut, Rotwein, Sekt, Meeresfrüchten, Tomaten, Erdbeeren, Ananas, Bananen und Schokolade.
Worauf sollte man bei einer Intoleranz achten?
Auf die oben genannten Lebensmittel sollte man bei einer Intoleranz möglichst verzichten. Wichtig ist die Aufnahme von Vitamin C und Vitamin B6.
Wie kann man die Intoleranz behandeln?
Patienten können das fehlende Enzym in Form von Kapseln (z.B. DAOsin, aus der Apotheke) zu den histaminhaltigen Speisen einnehmen. Durch den Verzehr der DAOSiN-Kapseln vor dem Essen, wird die DAO-Menge im Dünndarm und somit die Bereitschaft zum Histaminabbau erhöht. So erleichtert DAOSiN die Verarbeitung des reizauslösenden Histamins aus Lebensmittel im Verdauungstrakt auf natürliche Weise. Das Auftreten der zuvor genannten Beschwerden kann bei vorhandener Histamin-Intoleranz durch DAOSiN verhindert werden.
Eigenschaften von DAOsin
• enthält einen hochreinen Proteinextrakt – frei von Histamin.
• ist gluten- und laktosefrei sowie gentechnikfrei.
• ist frei von Konservierungsstoffen und künstlichen Aromen.
ist für Diabetiker geeignet. (0,008 BE/Kapsel). Achtung: dient nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung
Acht Tipps bei Histaminintoleranz
Gewisse Medikamente sollten vermieden werden - Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt!
Es gibt Medikamente, die DAO blockieren (z. B. Aspirin, …), andere locken Histamin aus den Speicherzellen (z. B. Acetylcystein (Hustenlöser), Diclofenac). Ihr Arzt kann so die richtige Wahl der Arzneimittel treffen – ohne die Intoleranz unbewusst zu verstärken.
Keine überreifen Lebensmittel essen
Gut gereifter Käse, geräucherter Fisch oder Schinken, Salami: In haltbar gemachten Lebensmitteln geht der Abbauprozess von Protein weiter, daher enthalten diese Lebensmittel erhöhte Werte an Histamin.
Generell sollten diese Nahrungsmittel vermieden werden:Tomaten, Zitrusfrüchte, Fisch (außer er ist frisch), Thunfisch (grundsätzlich), Meeresfrüchte, Spinat und Sauerkraut
Vor einer ärztlichen Behandlung immer auf die Histaminunverträglichkeit hinweisen. Vor allem bei Operationen unter Narkose.
Es gibt Medikamente, die DAO blockieren oder Histamin aus den Speicherzellen locken. Gerade bei Operationen unter Narkose könnten akute Reaktionen auftreten, über die der Anästhesist informiert sein muss.
Keine Konserven essen. In der Konserve wird langsam, die im Eiweiß ganz natürlich vorkommende Aminosäure Histidin zu Histamin umgebaut. Daher enthalten Fleisch- und Fischkonserven hohe Mengen an Histamin.
Nahrung immer direkt aus dem Kühlschrank essen, nicht vorher herausnehmen und warm werden lassen. Gekühlte Lebensmittel enthalten weniger Histamin. Beim „Warmwerden“ steigt die Aktivität des Histidin abbauenden Enzyms an. Dadurch wird vermehr Histamin freigesetzt.
Immer das Notfallset dabei haben (sollte der Arzt verschreiben)
Im Falle eines anaphylaktischen Schocks, der jederzeit auftreten kann, muss jeder an Histaminose erkrankte Patient folgendes Notfall-Set mit sich führen: Das Set besteht aus vier Medikamenten: Antihistaminikum-Saft/Tropfen, Kortison-Saft/Tropfen, Adrenalin-Autoinjektor, Asthma-Spray. Zur Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Zufuhr des Enzyms DAO
Bei einer Histaminintoleranz hilft DAOSiN®, eine ergänzende bilanzierte Diät. Das im Produkt enthaltene DAO entspricht dem vom Körper gebildeten Enzym, hat keine Nebenwirkungen und stellt die einzige Alternative zum Verzicht kritischer Lebensmittel dar. Die Wirkung setzt schnell ein. Schon ein bis zwei Kapseln vor der Mahlzeit versprechen Genuss ohne Reue.
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