Power-Früchtchen: von Ananas bis Mango
Ananas
Die Ananas enthält fast alle Vitamine, doch ihr größtes Talent heißt Bromelain. Dieses Enzym spaltet Eiweiß in Aminosäuren, diese können problemlos durch die Darmwand in die menschliche Blutbahn eintauchen und viele Spurenelemente wie Eisen, Zink und Kupfer mitnehmen. Im Darm macht das Bromelain Bakterien und Würmern den Garaus. Achtung: Unreife Ananas sind sehr säurehaltig.
Avocado
Tatsächlich: Avocado ist Obst. Frauen interessiert vielleicht besonders, dass diese Steinfrucht Menstruationsbeschwerden lindern kann und die Pfunde purzeln lässt. Außerdem verhelfen ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu mehr Schwung für die grauen Zellen. Eine Maske aus Avocados macht trockene Haut weich und faltenfrei(er).
Erdbeere
Sie schmeckt nicht nur herrlich nach Frühling und stärkt durch den Vitamincocktail Ihr Immunsystem, sondern entgiftet und entwässert auch passend zur Fastenzeit. Außerdem kräftigt die Erdbeere Knochen, Haut und Haare und soll sogar die Libido steigern. Achtung: Importierte Erdbeeren sind oft pestizidbelastet, lieber selbst aufs Erdbeerfeld!
Gojibeere
Zu Deutsch: Gemeiner Bocksdorn. Die Gojibeere kommt getrocknet (im Bild) oder frisch auf den Tisch und hilft den Chinesen schon lange bei Bluthochdruck und Zucker, bei Augenproblemen und zur Stärkung des Immunsystems. Die Superfrucht soll die größte bekannte Nährstoffdichte aller Pflanzen haben und 30 mal mehr Antioxidantien als Orangen. Neuesten Forschungen zufolge wirkt sie sogar zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs.
Himbeere
Die samtig rote Beere hilft mit ihrem Vitamin A bei Sehschwäche und Nachtblindheit. Außerdem ist sie – Biotin heißt der Himbeere Naturtalent – ein wahrer Jungbrunnen: Das Haar glänzt, die Haut wird geschmeidig. Neben Nasen- und Zahnfleischbluten kann sie auch starke Regelblutungen lindern.
Kirsche
Die heimische Süß- und Sauerkirsche kann vieles: z. B. schöne Haut fördern und Paradontose sowie Rheuma lindern. Auch gegen Muskelkater soll ihr Saft helfen! Ein echtes Vitamin C-Paket ist die Acerolakirsche: Nur eineinhalb Esslöffel des Saftes decken den Tagesbedarf von 100 mg.
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