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In drei Schritten zu starken Knochen – Bewegung, Kalzium, Vitamin D
Osteoporose ist eine durch eine niedrige Knochendichte sowie die Zerstörung der Mikroarchitektur des Knochens charakterisierte Erkrankung, die zu einem erhöhten Frakturrisiko führt. Eine Osteoporose tritt auf, wenn die Knochenmasse schneller abnimmt als der Körper sie wieder ersetzen kann, so dass es letztendlich zu einem Verlust an Knochenfestigkeit kommt. In der Folge werden die Skelettknochen zerbrechlich, so dass sogar ein leichter Schlag oder Sturz zu einem Knochenbruch führen kann. Osteoporose zeigt keine Anzeichen oder Symptome bis eine Fraktur auftritt – aus diesem Grund wird sie häufig als die „Stille Epidemie“ bezeichnet.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt die Osteoporose zu den zehn häufigsten Erkrankungen weltweit. In der Bundesrepublik hatten nach Hochrechnungen der BoneEVA-Studie etwa 7,8 Mio. der über 50-jährigen im Jahr 2003 eine Osteoporose; dies ist etwa ein Viertel der Bevölkerung dieser Altersgruppe. Die Erkrankungsrate ist bei Frauen deutlich höher als bei Männern; 6.5 Mio. Frauen und 1,3 Mio. Männer in dieser Altersgruppe sind betroffen. Das Risiko, eine Fraktur zu erleiden, nimmt mit dem Alter stark zu – nicht nur aufgrund der verminderten Knochendichte, sondern auch aufgrund der erhöhten Sturzrate bei älteren Menschen.
Wissenschaftliche Studien bestätigen den positiven Effekt von körperlicher Betätigung auf die Knochendichte, die Muskelkraft und das Sturzrisiko. Und Kalzium, Vitamin D und Eiweiß sind wichtig für den lebenslangen Erhalt der Knochenmasse.
Damit zur Knochengesundheit und zum Krankheitsbild Osteoporose keine Frage unbeantwortet bleibt, hat das Kuratorium Knochengesundheit ein Kümmertelefon eingerichtet. Unter der Telefon-Nummer 07261/9217-0 (Mo.-Fr. 8.30 – 12.30 Uhr) erhalten Betroffene und Gesundheitsinteressierte individuelle Beratung.
Weitere Informationen über das Kuratorium Knochengesundheit finden Sie unter www.osteoporose.org
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