So könne man dem Durstgefühl zeitnah nachgeben und müsse nicht erst in die Küche oder gar in den nächsten Supermarkt.
…und beim Sport?
Natürlich gibt es auch Situationen, in denen der Körper nach mehr Flüssigkeit verlangt, vielleicht auch ohne, dass man es direkt spürt. Erhöhter Flüssigkeitsbedarf und verlorenes Durstgefühl treten in der Regel bei einer Erkrankung der Nieren, bei Durchfall, Erbrechen oder Fieber auf. In diesem Fall sollte man in Absprache mit dem Arzt tatsächlich wesentlich mehr trinken, auch wenn man nicht immer Durst verspürt. Spezialfall Sport: Wie ist es in der Regel auf einem Halbmarathon, einer langen Biketour im Sommer, mit wie viel Durst mehr muss man rechnen? „Grundsätzlich gilt, dass man so viel mehr trinken sollte, wie man schwitzt. Nun schwitzt der eine Sportler viel, der andere weniger. Also gilt auch beim Sport wieder: Trinken, wenn man Durst hat!“, so Silke Kayadelen. Dass man mehr Durst als während eines Bürotages haben wird, ist klar. Deshalb sollte man einerseits genügend möglichst zuckerfreies Lieblingsgetränk – ob Wasser pur, Wasser mit Magnesiumbrause oder Apfelschorle – mitnehmen und zusätzlich immer ein wenig Geld dabei haben, damit man sich im Notfall etwas kaufen kann. „Zum Beispiel auch ein alkoholfreies Bier nach der Rennradausfahrt, da schwören viele drauf!“, so die Fitnessexpertin.
„Aufatmen“, heißt es nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen also für all jene, die ständig von schlechtem Gewissen geplagt sind, dass sie zu wenig trinken. Trinken Sie, wenn Sie Durst haben! Im Idealfall haben Sie immer ein Getränk (mit wenig oder gar keinem Zucker) nach Ihrem Geschmack griffbereit.
Die Expertin:
Die Ernährungs- und Fitnessexpertin Silke Kayadelen, u. a. bekannt aus der Fernsehshow „Biggest Loser“ unterstützt mit ihrem „Active4fun-Programm“ Übergewichtige auf dem Weg in ein aktives und glückliches Leben. Die vier Bausteine: körperliche Fitness, gesunde und ausgewogene Ernährung, seelische Ausgeglichenheit und soziale Kontakte (Partys, z. B.
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